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Compiz Fusion konfigurieren

Obwohl diese Anleitung für diesen Blog-Eintrag, der beschreibt, wie man Compiz Fusion auf Ubuntu installiert geschrieben und mittlerweile auf Gutsy aktualisiert wurde, ist sie doch eigentlich distributionsunabhängig und sollte auf jeder Linux-Installation benutzt werden können (die Kommentare im Bezug auf die Standardeinstellungen von Ubuntu müssen hierbei natürlich ignoriert werden).


Compiz und seine Plugins konfigurieren

Ubuntu hat ein paar ungewöhnliche Standard-Einstellungen, die einen (unter anderem) den berühmten Cube vermissen lassen. Falls einem die Einstellungen gefallen, kann man sie natürlich lassen wie sie sind aber hier folgen nun ein paar Tipps, wie man sie verbessern kann. Wenn's einem nicht gefällt, wird man so wenigstens etwas mit dem Settings-Manager vertraut.

CompizConfig Settings Manager

Diese Anleitung benutzt den CompizConfig Settings Manager (ccsm), der vom Compiz-Fusion-Projekt zu Verfügung gestellt wird.
Dieser muss also erst installiert werden (falls noch nicht geschehen). Unter Ubuntu heißt das benötigte Paket compizconfig-settings-manager.
Um es unter Gutsy (mit Firefox) zu installieren, muss man dazu einfach nur hier klicken: apt:compizconfig-settings-manager

Nun startet man also den Settings-Manager über
System → Einstellungen → Advanced Desktop Effects Settings
Oder einfach über diesen Befehl im Terminal (oder [Alt]+[F2]):

ccsm

Da es so viele Plugins gibt, ist es manchmal schwierig gerade das zu finden, was man sucht. Aus diesem Grund, gibt es den Filter in der linken oberen Ecke der Anwendung. man muss also nicht seine Zeit mit Suchen verschwenden - gibt man die Anfangsbuchstaben des gewünschten Plugins ein, wird das Ganze um einiges übersichtlicher.

Den Cube aktivieren

Erstens müssen die folgenden Plugins aktiviert werden (in dem man ein Häkchen in das Kästchen daneben macht):



  • Desktop-Würfel - um ihn tatsächlich benutzen zu können, müssen u.U. andere Plugins deaktiviert werden (einfach dem Pop-Up folgen)


  • Würfel drehen - das wird benötigt um den Würfel drehen zu können


  • Arbeitsflächenumschalter (optional) - wenn man die Desktops über das Mausrad wechseln möchte


  • Cube Caps (optional) - damit kann jeweils ein Bild auf der Ober- und Unterseite des Würfels untergebracht werden.


Zweitens muss die Anzahl der virtuellen Desktops unter General Options → Desktop Size → Horizontale virtuelle Größe auf 4 erhöht werden.
(die beiden anderen Optionen, müssen auf 1 bleiben)

Jetzt können die Desktops mittels [Strg]+[Alt]+[Links]/[Rechts] gewechselt werden und der Cube über [Strg]+[Alt]+[Linke Maustaste] gedreht werden (oder mittels gehaltenem Klick der mittleren Maustaste auf dem Desktop).

Einstellungen des Cubes


  • Den Cube durchsichtig machen
    Hierfür setzt man Desktop-Würfel → Transparent Cube → Opacity During Rotation auf 85.0000 (oder was einem am Besten gefällt)

    • Zusätzlich möchte man vielleicht noch die Beleuchtung in General Options → Display Size deaktivieren.

  • Farbe des Cubes ändern
    Cube Caps → Aussehen → Cube Top/Bottom Color - hier wählt man jeweils eine Farbe, die am Besten zum eigenen Wallpaper passt.

  • Cube auf einer spiegelnden Ebene
    Hierfür muss das Plugin Würfelreflektion aktiviert werden.

  • Den Antrieb des Cubes sichtbar machen
    Dafür das Plugin Cube Gears aktivieren.


Fenster zum wackeln bringen


  • Zu allererst muss natürlich Wackelige Fenster aktiviert werden.

  • Auch Panelmenüs können "wobbeln", wenn man Zittern in Wackelige Fenster → Allgemein → Effekt zuordnen wählt.

  • Außerdem ist es ratsam, Wackelige Fenster → Allgemein → Einrasten Invertiert zu deaktivieren, um zu verhindern, dass die Fenster an den Bildschirmkanten kleben bleiben.


Nützliche Plugins den Bildschirmecken zuordnen


  • Alle offenen Fenster auf einmal darstellen, wenn man den Mauszeiger in die rechte obere Bildschirmecke bewegt
    Doppelklick auf Skalieren → Aktionen → Allgemein → Fensterauswahl für alle Fenster initiieren und dort TopRight

  • Alle virtuellen Arbeitsflächen auf einmal darstellen, wenn man den Mauszeiger in die linke obere Bildschirmecke bewegt
    Doppelklick auf Expo → Aktionen → Tastenkombinationen → Expo und dort TopLeft auswählen

Tipps & Tricks für Scale und Expo


  • Aktiviert man die Plugins Scale-Erweiterungen und Scale-Fenstertitelfilter, erweitert das die Funktionen des Skalieren-Modus:


    • Klickt man mit der rechten Maustaste auf ein Fenster, wird dieses vergrößert

    • Mittels mittlerer Maustaste wird ein Fenster geschlossen

    • Und sucht man nach einem bestimmten Programm, muss man bloß die Anfangsbuchstaben des Fenstertitels eintippen


  • Wärend man sich im Expo-Modus befindet


    • kann der Desktop gewechselt werden, in dem man mit der rechten Maustaste auf einen anderen klickt

    • und es ist sogar möglich, Fenster von einem Desktop zum nächsten zu ziehen



Schickere Anwendungs-Switcher

Obwohl der [Alt]+[Tab]-Anwendungs-Switcher mit Sicherheit etwas ansehnlicher ist als derjenige, der in der eigenen Desktopumgebung enthalten ist, hat Comnpiz Fusion hier noch viel mehr zu bieten. Diese werden über [Super]+[Tab] benutzt (wobei "Super" die Win-Taste ist).


  1. Cover Switch - aktiviert man das Shift Switcher-Plugin, ist dies der Standard-Modus

  2. Flip 3D - dafür wählt man Flip in Shift Switcher → Umschalt-Modus

  3. Oder man aktiviert das Ring-Anwendungs-Umschalter-Plugin
    (ist dies aktiviert, funktioniert der Shift Switcher nicht mehr, da er die gleiche Tastenkombination verwendet)





Die Switcher können sogar verschiedenen Tastenkombination zugewiesen werden, wodurch man drei gleichzeitig benutzen kann (den "Normalen", einen "Shift Switcher" und den "Ring-Anwendungs-Umschalter").
Außerdem können sie jeweils zu verschiedenen Aktionen verwendet werden, z.B. den "Ring Switcher" für die Fenster des aktuellen Desktops und einen "Shift Switcher" für alle aktiven Fenster - hierzu ändert man einfach die Tastenkombinationen im Actions-Reiter der jeweiligen Plugins.

Vernünftige Fenstereffekte

Es ist jetzt nicht so, dass die Einstellungen von Ubuntu irgendwie schlecht wären aber manche können auf die Dauer doch etwas nervig werden und außerdem macht es immer Spaß mit diesem Teil von Compiz herumzuspielen.
All diese Optionen sind im Animationen Plugin zu finden.



  • Animation 'Schließen'
    Hier macht man einen Doppelklick auf den ersten Eintrag (per Standard "Gleiten 2") und wählt Zoom im DropDown-Menü.
    Zusätzlich kann die Dauer auf 400 verdoppelt werden (das ist jetzt natürlich nicht unbedingt das Vernünftigste, was man machen kann aber es ist einfach ein netter Effekt)


  • Animation 'Minimieren'
    Nach einem Doppelklick auf den ersten Eintrag (per Standard "Zoom") und wählt Wunderlampe im DropDown-Menü.


  • Animation 'Öffnen'
    Doppelklick auf den ersten Eintrag (per Standard "Gleiten 1") und Gleiten 2 wählen


  • Fokusanimation (optional)
    Ich würde persönlich nicht empfehlen, diesen Effekt zu ändern, sondern nur die Dauer auf 300 oder 400 zu erhöhen, um den schönen Effekt überhaupt zu Gesicht zu bekommen. Ist man jedoch ein Wobbel-Fan, kann man den Effekt auch in Welle ändern oder Ausweichen wählen, wenn man etwas Eye-Candy möchte.


Transparenz

Einer der Hauptgründe, warum ich Compiz ausprobieren wollte, war, dass man echte Transparenz haben kann (und nicht bloß die vorgetäuschte, bei der man gar nicht sehen kann, was sich unterhalb des Fensters abspielt). Für mich ist es auch immer noch einer der beeindruckendsten Effekte, dass man ein transparentes Fenster über den Desktop ziehen kann und es ist wie bei einem, naja, echten Fenster halt, durch das man einfach hindurch schauen kann.


  • Echte Transparenz im GNOME-Terminal
    Das ist der einfachste Weg echte Transparenz genießen zu können, da das GNOME-Terminal dies bereits unterstützt. Man muss nur das Terminal öffnen und Transparenter Hintergrund unter Bearbeiten → Momentan verwendets Profil → Effekte auswählen. Der Grad der Transparenz kann mit dem Balken angepasst werden.

  • Stufenlos anpassbare Transparenz der Fenster
    Das ist ein Standard-Feature von Compiz. Man muss nur die Alt-Taste gedrückt halten und kann mit dem Mausrad die Transparenz des Fensters erhöhen/verringern, über dem sich der Mauszeiger befindet (sogar beim Panel möglich).

  • Durchsichtige Panels und Menüs
    Im Gegensatz zum Xfce-Panel unterstützt das GNOME-Panel keine echte Transparenz. Daher muss dies manuell angepasst werden:


    • Dazu öffnet man General Options → Opacity Settings und klickt auf Hinzufügen. In dem Pop-Up trägt man dann dock ein und für Opacity Window values den Wert 85 (das bedeutet, dass es 15% durchsitig wird - der Wert kann natürlich höher oder tiefer gesetzt werden, ich würde allerdings nichts unter 75 empfehlen, da Icons etc. ebenfalls transparent werden).

    • Jetzt da das Panel transparent ist, passen die undurchsichtigen Menüs nicht so recht dazu. Folglich klickt man erneut auf Hinzufügen, trägt jetzt dropdownmenu ein und setzt den Wert auf den selben wie beim Panel.
      (Wenn man das Hauptmenü benutzt, muss popupmenu anstatt von dropdownmenu eingetragen werden - dadurch werden Kontextmenüs ebenfalls transparent!)


  • Fenster beim Verschieben durchsichtig machen
    Öffnet man das Fenster verschieben-Plugin und setzt den Wert bei Durchlässigkeit auf 85, wird jedes Fenster in Bewegung zu 15% durchsichtig.

  • Niedriger liegende Fenster zum Verschwinden bringen
    Ein sehr schöner Effekt, der die Fenster desto transparenter werden, je länger es her ist, dass man sie fokussiert hat. Um das zu erreichen, muss man einfach nur das Fokusverlauf-Plugin aktivieren. (Der Helligkeit-Effekt ist auch noch sehr nett - um den zu aktivieren, muss man die Helligkeit des unfokussierten Fensters herabsetzen)


*     *     *

Es gibt offensichtlich noch viele andere Plugins und eine Menge weitere Optionen zu erkunden und es wurden noch nicht einmal die wirklich nützlichen Effekte wie "Regen auf dem Desktop" und "Den Bildschirm in Brand setzen" erwähnt (OK, wir hatten immerhin die unglaublich wichtigen Zahnräder) aber ich denke jetzt sollte man erfahren genug sein, um die selber zu finden - und alles auf eigene Faust einstellen macht sowieso viel mehr Spaß.

Problemlösungen

Keine Fensterrahmen (Titelleisten)

Unter CompizConfig Settings Manager → Fensterdekoration → Kommando muss ein Fenster-Decorator eingetragen sein (je nachdem, gtk-window-decorator, kde-window-decorator oder emerald)

Zusätzlich für Nvidia-User:
Es muss ein nvidia-glx-Treiber installiert sein, dann kann der folgende Befehl benutzt werden, um die xorg.conf korrekt zu konfigurieren:

sudo nvidia-xconfig --add-argb-glx-visuals -d 24

16 Desktops anstatt 4 (obwohl korrekt eingestellt)


Das kann unter KDE pasieren, Compiz von nun an so zu starten kann helfen:

compiz --replace --ignore-desktop-hints

Fenster können nicht bewegt werden

Sicherstellen, dass das Fenster verschieben-Plugin aktiviert ist.

Keine Cubecaps oder Skydome sichtbar

Sicherstellen, dass das JPEG- und/oder das Png-Plugin aktiviert ist (in Abhängigkeit davon, welches Dateiformat benutzt werden soll).

Gruß,
Nick

Compiz Fusion auf Ubuntu Feisty installieren - Tutorial für Fortgeschrittene sowie KDE- und Xfce-User

Diese How-To ist eine Alternative zum ursprünglichen Blog-Eintrag der Schritt für Schritt beschreibt, wie man Compiz Fusion auf Ubuntu Feisty installiert.

Sofern man nicht einem Link von diesem hierher gefolgt ist, sollte man zumindest dessen Einführung lesen, bevor man fortfährt diese Anleitung zu benutzen.


Warum noch ein How-To?

Das original How-To wurde im Hinblick auf den "standard Ubuntu-
User" geschrieben und bezog sich daher ausschließlich auf GNOME. Da es allerdings mindestens zwei weitere Desktopumgebungen gibt, die offiziell von Ubuntu unterstützt werden, wollte ich die Benutzer von KDE und Xfce nicht außen vor lassen.

Obwohl diese Anleitung nicht so ausführlich wie das "Original" sein wird, habe ich dennoch versucht so viele Informationen zu geben, wie ich als nötig empfand. Und auch wenn diese Anleitung eigentlich als How-To für erfahrenere Anwender gedacht war, konnte ich ja nicht die Kubuntu- und Xubuntu-User ignorieren, die gerade erst am Anfang mit Ubuntu und Linux generell stehen.

Diese Anleitung wird sich also größtenteils auf Terminal-Befehle beschränken aber dennoch alle Infos darüber hinaus geben, die man braucht, anstatt einfach nur zu anzugeben, was man zu tun hat (dies ist in meinen Augen gerade das Problem der meisten How-Tos, bei denen viele Anwender einfach ein paar Befehle per Copy & Paste übernehmen, ohne wirklich zu wissen, was sie da eigentlich machen).

 

Installation von Compiz Fusion auf Feisty

Wichtig:
Vor der Installation ist es absolut notwendig jedes Paket im Bezug auf Compiz, Bery und Emerald zu deinstallieren.

Für Compiz sollte folgendes reichen:

sudo apt-get remove compiz* && sudo apt-get autoremove

Hat man außerdem Beryl und/oder Emerald installiert, noch:
sudo apt-get remove beryl* emerald* && sudo apt-get autoremove


Darüber hinaus muss unbedingt jegliche zusätzliche Paketquelle für Compiz und/oder Beryl entfernt werden, die der sources.list hinzugefügt wurde!


Paketquelle hinzufügen

Um die Paketquelle der sources.list über das Terminal hinzuzufügen, kann einfach folgender Befehl benutzt werden:

sudo su -c 'echo deb http://ppa.dogfood.launchpad.net/amaranth/ubuntu feisty main >> /etc/apt/sources.list'

 

Anschließend müssen noch die Informationen der Paketquellen auf den neusten Stand gebracht werden:

sudo apt-get update

 

 

Pakete auswählen

Nun kann man entscheiden, welche der folgenden Pakete installiert werden:

  • compiz (nur für GNOME-User empfohlen) - hierbei handelt es sich um ein Metapaket, das sowohl Compiz als auch Compiz Fusion installiert - aber auch den "gtk-window-decorator", der von Metacity (GNOMEs Fenstermanager) abhängt und daher viele GNOME-Abhängigkeiten benötigt.

  • compiz-core - dies ist ausschließlich der Compiz Fenstermanager selbst, ohne Plugins
    • compiz-kde (optional für KDE-User) - installiert einen Fenster- Decorator, mit dem man seine KWin-Themes unter Compiz benutzen kann.
    • compiz-gnome (optional für GNOME-User) - Fenster-Decorator für Metacity-Themes unter Compiz (dieses Paket ist bereits in compiz enthalten)

  • compiz-plugins - Standard-Plugins für Compiz (wie Cube und "Wobbly Windows")

  • compiz-fusion-plugins-main - die hauptsächlichen Plugins des Compiz-Fusion-Projekts (siehe hier für Details)

  • compiz-fusion-plugins-extra - zusätzliche Compiz-Fusion-Plugins (Details)

  • compizconfig-settings-manager (empfohlen) - mächtiges Konfigurationstool für Compiz und dessen Plugins
    • sexy-python (optional) - für Löschbuttons mancher Eingabefelder

  • emerald (optional) - unabhängiger Fenster-Decorator
    • emerald-themes (optional) - ein paar Themes für Emerald


Tipps zur Installation

Da diese Paketquelle keinen GPG-Schlüssel hat, gibt apt eine Warnung aus (»Die folgenden Pakete können nicht authentifiziert werden!«)
In diesem Fall muss man sich keine Sorgen machen aber dieser Schritt muss bestätigt werden! Drückt man einfach nur [Enter] wird der Prozess abgebrochen.

 

Empfohlene Installation für Kubuntu

Mit folgendem Befehl wird Compiz mit allen verfügbaren Plugins, der "CompizConfig Settings Manager" sowie der kde-window-decorator (der sicherstellt, dass man weiterhin seine aktuellen KWin-Fensterrahmen verwenden kann) installiert:

sudo apt-get install compiz-kde compiz-fusion-plugins-main compiz-fusion-plugins-extra compizconfig-settings-manager sexy-python

 

Optional kann man noch die Pakete für Emerald hinzufügen - oder nachträglich installieren:

sudo apt-get install emerald emerald-themes


Compiz Fusion ausschließlich mit Emerald installieren
(empfohlen für Xubuntu)

Wenn man sich sicher ist, Compiz nur mit Emerald benutzen zu wollen und auf die Fensterrahmen von KWin oder Metacity verzichten kann, installiert man folgendes:

sudo apt-get install compiz-plugins compiz-fusion-plugins-main compiz-fusion-plugins-extra compizconfig-settings-manager sexy-python emerald emerald-themes


Aufgrund eines kleines Bugs, wird die Versionsnummer des Pakets compiz-core nicht aktualisiert, was zur Folge hat, dass jedes Mal wenn man ein "sudo apt-get upgrade" ausführt, auf eine neue Version aktualisiert werden soll, obwohl bereits die neueste Version installiert ist. Deshalb sollte man die Paketquelle wieder entfernen, nachdem man alle nötigen Pakete installiert hat.
Hierfür öffnet man seine sources.list in einem Texteditor (um sie zu ändern, werden Rootrechte benötigt), z.B. über
sudo nano /etc/apt/sources.list
und navigiert zum unteren Ende der Datei. Um die Paketquelle zu deaktivieren, tippt man davor "# " (da ist eine Leerzeile nach dem Rautenzeichen). Die Zeile sollte dann so aussehen:
# deb http://ppa.dogfood.launchpad.net/amaranth/ubuntu feisty main
Schließlich wird die Datei über [Strg]+[o] und dann [Enter] gespeichert.


Das Ganze ist mit Sicherheit einfacher in einem grafischen Texteditor wie kate (KDE), mousepad (Xfce) oder gedit (GNOME) zu erledigen.

 

 

Erste Schritte

Ehe man Compiz zum ersten Mal benutzt, sollten ein paar Einstellungen im CompizConfig Settings Manager vorgenommen werden - dieser kann über System → Einstellungen gestartet werden.
Der Befehl für das Terminal oder [Alt]+[F2] lautet schlicht:

ccsm

 

  • Dort klickt man auf Preferences und wählt unter Backend dann "Flat-file Configuration Backend" (das ist die zuverlässigste Variante und wird auch keine anderen Compiz-Eintellungen durcheinander bringen, die u.U. schon gemacht wurden).

  • Danach sollte ein neues Profil erstellt werden, damit bequem zwischen den Standardeinstellungen und den eigenen gewechselt werden kann. Dafür klickt man auf das [+] im Abschnitt Profile und wählt einen beliebigen Namen.

  • Schlussendlich wählt man Zurück und hält nach der Schaltfläche Fensterdekoration Ausschau. Unter Kommando gibt man dann kde-window-manager, gtk-window-decorator oder emerald ein (je nachdem, was man benutzen möchte - das verhindert, dass die Fensterleisten in bestimmten Situationen verschwinden) - möchte man Emerald als Standard-Fenster-Decorator verwenden, hat aber noch einen weiteren installiert, siehe unten.

 


Compiz starten

Hierfür öffnet man [Alt]+[F2] und benutzt folgenden Befehl:

compiz --replace


Dadurch sollte Compiz mit den zuvor gewählten Fensterrahmen starten.

 

Falls man Emerald statt der Standard-Fensterleisten benutzen möchte, startet man nochmals [Alt]+[F2] mit:

emerald --replace

 

 


 

Compiz automatisch mit Emerald starten (optional)

Hat man nicht Compiz Fusion ausschließlich mit Emerald installiert, möchte aber trotzdem Emerald direkt mitstarten, kann man das über zwei Arten erreichen:

  1. Das Paket compiz-kde oder compiz-gnome deinstallieren
    Dadurch kann man keine Fensterrahmen mehr benutzen, die man von seiner Desktopumgebung her kennt (natürlich nur unter Compiz). Man sollte das also nur machen, wenn man sicher ist, von nun an ausschließlich Emerald benutzen zu wollen!

  2. Ein eigenes Startskript anlegen:
    nano start-compiz
    und dort folgendes eintragen:
    #!/bin/bash
    compiz --replace &
    sleep 5
    emerald --replace
    Im Anschluss über [Strg]+[o] und dann [Enter] die Datei speichern (sie wird im Home-Ordner erstellt).

     

    Zusätzlich muss die Datei ausführbar gemacht werden:

    chmod +x start-compiz

    Von nun an kann man diese Datei zum Start von Compiz benutzen - es ist auch möglich diese Datei in einem Starter im Panel (oder auf dem Desktop) sowie als Befehl für den Autostart zu benutzen.

 

In jedem Fall, muss emerald bei CompizConfig Settings Manager → Fensterdekoration → Kommando eingetragen werden.


 

 

Compiz und seine Plugins konfigurieren

Dieser Teil der Anleitung hat einen eigenen Eintrag bekommen.

 

Problemlösungen

 

Compiz läuft nicht

Bevor man Compiz nutzen kann, muss sichergestellt sein, dass der richtige Grafiktreiber installiert und korrekt konfiguriert ist.
Hier sind ein paar Faustregeln für die jeweils verwendete Grafikkarte:


Nvidia-User

Man muss nur den passenden Treiber zu eigenen Grafikkarte installieren:

  • nvidia-glx-new - GeForce5/FX und höher
  • nvidia-glx - GeForce2 MX bis GeForce4
  • nvidia-glx-legacy - ältere Karten wie TNT, TNT2, TNT Ultra, GeForce, and GeForce2 ohne MX

Im Anschluss sollte man diesen Befehl im Terminal ausführen, um sicherzustellen, dass die xorg.conf korrekt eingerichtet ist:

sudo nvidia-xconfig --add-argb-glx-visuals -d 24


ATI-User

Wenn die eigene Grafikkarte vom offenen radeon-Treiber unterstützt wird, sollte sie out-of-the-box mit Compiz laufen.
So kann man seine xorg.conf überprüfen, ob ati als Treiber eingetragen ist:

sudo gedit /etc/X11/xorg.conf


ungefähr so sollte die betreffende Stelle aussehen:

Section "Device"
    Identifier    "ATI Technologies, Inc. RV350 AR [Radeon 9600 XT]"
    Driver        "ati"
    BusID         "PCI:2:0:0"
EndSection

Wenn man auf Nummer sicher gehen möchte oder dort "vesa" eingetragen ist (dann wurde die Grafikkarte nicht automatisch erkannt) kann man dies auf "radeon" ändern (sonst aber nichts!)


Will (oder muss) man den fglrx-Treiber nutzen, muss Xgl installiert und eingerichtet werden!

Intel-User

Im Normalfall sollte es keine Probleme mit Intelchips geben, da deren Treiber offen und in Ubuntu standarmäßig installiert ist. Sollte trotzdem irgendetwas nicht funktionieren, kann man sich hier umschauen.

 

 

Compiz Fusion braucht zu viele Ressourcen unter Xgl


Compiz in diesem Fall über diesen Befehl zu starten, kann helfen:

LD_PRELOAD=/usr/lib/fglrx/libGL.so.1.2.xlibmesa compiz --replace

 

 

Compiz stürzt zufällig und/oder ständig beim Ausloggen ab

Nutzt man einen Nvidia-Treiber, kann folgendes helfen:

Das Startskript für Compiz öffnen:

sudo nano /usr/bin/compiz


nach der Zeile "No indirect by default" ausschau halten und so ändern:

INDIRECT=0

 

 

Kein Cube und Wobbly Windows

It's not a bug, it's a feature.
In folgendem Blogeintrag steht, wie man Compiz Fusion konfiguriert

 

Die beste Art Compiz Fusion auf Ubuntu Feisty zu installieren

Einführung


Compiz Fusion ist das Ergebnis der (Wieder-)Vereinigung von Compiz and Beryl.
Die Beryl-Entwickler gaben ihren Core auf (und somit den eigenständigen Fenstermanager) und konzentrieren sich jetzt - gemeinsam mit freiwilligen Compiz-Entwicklern - vorwiegend darauf, Plugins für Compiz bereitzustellen.

Darüber hinaus wurde Emerald - der Window-Decorator von Beryl, den man für das Zeichnen von Fensterleisten nutzen kann - auf Compiz portiert und mit dem "CompizConfig Settings Manager" ein Konfigurationstool für Compiz und dessen Plugins ins leben gerufen, der an die Flexibilität des alten Beryl-Managers erinnert.

Da sich Compiz Fusion noch in einer frühen Entwicklungsphase befindet, gibt es aktuell noch keine offiziellen Pakete für Feisty. Da sich das nächste Release von Ubuntu (Gutsy Gibbon) aber ebenfalls in der Entwicklung befindet, sind dort bereits Pakete für Compiz Fusion integriert.

Aber was nützt das unter Feisty? Amaranth, ein User der Ubuntu-(und Compiz-)Community, hat diese Pakete auf Ubuntu 7.04 Feisty Fawn portiert!
Ich würde zwar nicht so weit gehen, diese Pakete als absolut stabil zu bezeichnen aber es sind definitiv die stabilsten, die man derzeit bekommen kann. Das bedeutet allerdings auch, dass manche Features dort fehlen, von denen man u.U. schon gehört hat. Enthalten sind ausschließlich Plugins aus den Sparten "plugins-main" und "plugins-extra" und keine aus "plugins-unsupported" oder gar solche, die noch überhaupt keiner Kategorie zugeordnet wurden. Doch dies sind verhältnismäßig wenige und die meisten sind sowieso noch nicht für den Endanwender gedacht. Ich selbst habe ehrlich gesagt kein Plugin vermisst, als ich diese Pakete benutzt habe, dabei kompiliere ich sonst täglich aus dem git-Quellcode.

Dieses How-To ist also für alle, die neuartige Desktop-Effekte benutzen wollen, sich auf der anderen Seite aber nicht Sorgen machen wollen, dass deren Installation ihr System durcheinander bringen könnten oder bei jedem Update Angst vor neuen Problemen haben wollen.
Genau das ist nämlich bei diesen "bleeding edge"-Paketen der Fall, die zwar das neuste vom Neusten versprechen aber eben auch massig Probleme mit sich bringen können (das bestätigen auch immer wieder die zahlreichen Threads in den Foren mit Titeln wie "Hilfe! Compiz läuft seit dem letzten Update nicht mehr" etc.).

Ich habe versucht, diese Anleitung so einfach wie möglich zu halten, denn ich weiß, dass es viele User gibt, die erst über diese Effekte auf Linux und Ubuntu aufmerksam werden, sonst aber noch wenig Erfahrung haben.
(Aus diesem Grund benutze ich Synaptic für die meisten Schritte - unter KDE kann man ähnliches mit Adept erreichen)

Ich habe ein zusätzliches Tutorial für Fortgeschrittene sowie KDE- und Xfce-User geschrieben, das sich vorwiegend auf Terminal-Befehle bezieht. Darüber hinaus wird dort auch beschrieben, wie man Compiz Fusion auf Kubuntu und Xubuntu ohne GNOME-Abhängigkeiten installieren kann.


Installation von Compiz Fusion auf Feisty

Zuerst startet man Synaptic über System → Administration → Synaptic-Paketverwaltung


Wichtig:
Aufgrund von Abhängigkeitsproblemen ist es nötig mindestens ein Paket vor der Installation zu entfernen aber ich empfehle jegliche Pakete, die etwas mit Compiz zu tun haben, zu deinstallieren.
Dafür klickt man auf Suche und trägt dort compiz ein (falls nicht bereits voreingestellt, sollte "Durchsuchen: Beschreibung und Name" ausgewählt werden). Dann klickt man auf das (grüne) Kästchen neben den jeweiligen installierten Paketen und wählt "Zum Entfernen vormerken". Im Anschluss klickt man auf Anwenden.

Des Weiteren: falls (über die Pakete hinaus, die bei der Installation von Ubuntu bereits dabei waren) noch weitere Pakete im Bezug auf Compiz, Beryl oder Emerald installiert wurden, müssen diese alle komplett entfernt werden!
Es ist außerdem zwingend notwendig, jede zusätzliche Paketquelle für Compiz und/oder Beryl zu entfernen, die bereits vorher einmal hinzugefügt wurde!

Hinweis: wie vielleicht schon bemerkt, wird bei der Deinstallation von compiz automatisch das Paket ubuntu-desktop ebenfalls entfernt.
An sich ist das nichts worüber man sich Sorgen machen müsste, da es sich hierbei nur um ein leeres Metapaket handelt. Es kann jedoch im Anschluss an die Installation problemlos wieder installiert werden (das trifft ebenfalls auf Programme zu, die von Compiz abhängen, wie z.B. Screenlets)


Paketquelle hinzufügen

Zuerst öffnet man über Einstellungen → Paketquellen das "Software Quellen"-Menü - dort klickt man auf Software von Drittanbietern und wählt Add...
Dies ist die benötigte APT-Zeile:

deb http://ppa.launchpad.net/amaranth/ubuntu feisty main

Nachdem die Paketquelle erfolgreich hinzugefügt wurde, müssen noch die Informationen der Paketquellen in Synaptic auf den neuesten Stand gebracht werden. Hierfür klickt man auf Neu laden.

Pakete auswählen

Jetzt sucht man erneut nach compiz, wodurch alle verfügbaren Pakete aufgelistet werden (um diese jeweils zu installieren, klickt man auf das leere Kästchen neben dem Eintrag und wählt "Zum Installieren vormerken").

Da diese Paketquelle keinen GPG-Schlüssel hat, wird bei allen Paketen die installiert werden angemahnt, dass sie "NICHT AUTHENTIFIZIERT" werden können.
In diesem Fall muss man sich darüber aber keine Sorgen machen.

Die folgenden Pakete (inkl. Abhängigkeiten) sind nun diejenigen, die wir suchen:



  • compiz - hierbei handelt es sich um ein Metapaket, das die meisten nötigen Pakete mitinstalliert, inkl. der Compiz-Fusion-Plugins.


  • compizconfig-settings-manager (empfohlen) - mächtiges Konfigurationstool für Compiz und dessen Plugins.


    • sexy-python (optional)
      notwendig für Lösch-Buttons mancher Eingabefelder
      (um dieses Paket installieren zu können, muss eigens danach gesucht werden)



  • emerald (optional) - unabhängiger Fenster-Decorator


    • emerald-themes (optional) - ein paar Themes für Emerald
      (inkl. "human-ubuntulooks", einem Port des Ubuntu Standard-Themes)
      (um dieses Paket installieren zu können, muss eigens danach gesucht werden)


Sind schließlich alle gewünschten Pakete zur Installation markiert, kann der Installationsvorgang mit Anwenden begonnen werden.

Aufgrund eines kleines Bugs, wird die Versionsnummer des Pakets compiz-core nicht aktualisiert, was zur Folge hat, dass die Paketverwaltung dieses ständig aktualisieren möchte, obwohl bereits die neueste Version installiert ist. Deshalb sollte man die Paketquelle wieder entfernen, nachdem man alle nötigen Pakete installiert hat. Dafür muss man nur das Häkchen bei der Paketquelle unter Einstellungen → Paketquellen → Software von Drittanbietern entfernen.
Nachdem man erneut Neu laden gewählt hat, kann Synaptic dann geschlossen werden.


Erste Schritte

Ehe man Compiz zum ersten Mal benutzt, sollten ein paar Einstellungen im CompizConfig Settings Manager vorgenommen werden - dieser kann über System → Einstellungen gestartet werden.


  • Dort klickt man auf Preferences und wählt unter Backend dann "Flat-file Configuration Backend" (das ist die zuverlässigste Variante und wird auch keine anderen Compiz-Eintellungen in gconf durcheinander bringen, die u.U. schon gemacht wurden).

  • Danach sollte ein neues Profil erstellt werden, damit bequem zwischen den Standardeinstellungen und den eigenen gewechselt werden kann. Dafür klickt man auf das [+] im Abschnitt Profile und wählt einen beliebigen Namen.

  • Schlussendlich wählt man Zurück und hält nach der Schaltfläche Fensterdekoration Ausschau. Unter Kommando gibt man dann gtk-window-decorator ein (das verhindert, dass die Fensterleisten in bestimmten Situationen verschwinden) - möchte man Emerald als Standard-Fenster-Decorator verwenden, siehe unten.


Compiz starten

Hierfür öffnet man "Anwendung Ausführen" über [Alt]+[F2] und benutzt folgenden Befehl:

compiz --replace
Dadurch sollte Compiz mit den üblicherweise benutzen Fensterrahmen starten.

Falls man stattdessen Emerald benutzen möchte, startet man nochmals [Alt]+[F2] mit:

emerald --replace


Compiz automatisch starten

Möchte man Compiz als Standard-Fenstermanager benutzen, muss einfach nur der zuvor erwähnte Befehl (nur der zu Compiz) zum Autostart hinzugefügt werden: System → Einstellungen → Sitzung → Startprogramme


Compiz automatisch mit Emerald starten (optional)

Compiz benutzt standardmäßig den gtk-window-decorator, möchte man aber Emerald direkt mitstarten, kann man das über zwei Arten erreichen:


  1. Das Paket compiz-gnome deinstallieren (compiz wird dabei ebenfalls deinstalliert - keine Sorge, hierbei handelt es sich bloß um ein leeres Metapaket).
    Dadurch kann man keine Fensterrahmen mehr benutzen, die man von GNOME her kennt (natürlich nur unter Compiz). Man sollte das also nur machen, wenn man sicher ist, von nun an ausschließlich Emerald benutzen zu wollen!

  2. Ein eigenes Startskript anlegen
    Hierfür startet man Anwendungen → Zubehör → Texteditor und schreibt dort folgendes herein:
    #!/bin/bash
    compiz --replace &
    sleep 5
    emerald --replace
    Danach kann man die Datei unter dem Namen start-compiz im eigenen Home-Ordner speichern. Anschließend beendet man den Texteditor und öffnet Orte → Persönlicher Ordner.
    Dort macht man einen Rechtsklick auf die Datei und setzt ein Häckchen bei Eigenschaften → Zugriffsrechte → Datei als Programm ausführen
    Von nun an kann man diese Datei zum Start von Compiz benutzen - es ist auch möglich diese Datei in einem Starter im Panel (oder auf dem Desktop) sowie als Befehl für den Autostart zu benutzen.

In jedem Fall, muss emerald bei System → Einstellungen → CompizConfig Settings Manager → Fensterdekoration → Kommando eingetragen werden.



Compiz und seine Plugins konfigurieren

Dieser Teil der Anleitung hat einen eigenen Eintrag bekommen.

Problemlösungen

Compiz läuft nicht

Bevor man Compiz nutzen kann, muss sichergestellt sein, dass der richtige Grafiktreiber installiert und korrekt konfiguriert ist.
Hier sind ein paar Faustregeln für die jeweils verwendete Grafikkarte:

Nvidia-User

Man muss nur den passenden Treiber installieren:
System → Administration → Verwaltung eingeschränkter Treiber
Im Anschluss sollte man diesen Befehl im Terminal ausführen, um sicherzustellen, dass die xorg.conf korrekt eingerichtet ist:

sudo nvidia-xconfig --add-argb-glx-visuals -d 24

ATI-User

Wenn die eigene Grafikkarte vom offenen radeon-Treiber unterstützt wird, sollte sie out-of-the-box mit Compiz laufen.
So kann man seine xorg.conf überprüfen, ob ati als Treiber eingetragen ist:

sudo gedit /etc/X11/xorg.conf

ungefähr so sollte die betreffende Stelle aussehen:
Section "Device"
    Identifier    "ATI Technologies, Inc. RV350 AR [Radeon 9600 XT]"
    Driver        "ati"
    BusID         "PCI:2:0:0"
EndSection
Wenn man auf Nummer sicher gehen möchte oder dort "vesa" eingetragen ist (dann wurde die Grafikkarte nicht automatisch erkannt) kann man dies auf "radeon" ändern (sonst aber nichts!)

Will (oder muss) man den fglrx-Treiber nutzen, instlalliert man diesen über:
System → Administration → Verwaltung eingeschränkter Treiber
Dann muss aber Xgl installiert und eingerichtet werden!

Intel-User


Im Normalfall sollte es keine Probleme mit Intelchips geben, da deren Treiber offen und in Ubuntu standarmäßig installiert ist. Sollte trotzdem irgendetwas nicht funktionieren, kann man sich hier umschauen.

Compiz Fusion braucht zu viele Ressourcen unter Xgl


Compiz in diesem Fall über diesen Befehl zu starten, kann helfen:
LD_PRELOAD=/usr/lib/fglrx/libGL.so.1.2.xlibmesa compiz --replace

Compiz stürzt zufällig und/oder ständig beim Ausloggen ab

Nutzt man einen Nvidia-Treiber, kann folgendes helfen:

Das Startskript für Compiz öffnen:

sudo gedit /usr/bin/compiz

nach der Zeile "No indirect by default" ausschau halten und so ändern:
INDIRECT=0

Kein Cube und Wobbly Windows

It's not a bug, it's a feature.
In folgendem Blogeintrag steht, wie man Compiz Fusion konfiguriert

Gruß,
Nick


Hinweis: Dieses How-To wurde auf einer (relativ) frischen Installation von Ubuntu Studio geschrieben und getestet (weil ich nicht meine git-Installation meines Hauptsystems durcheinander bringen wollte), welches den Vorteil hat, Compiz nicht standardmäßig installiert zu haben. Ich habe zwar das desktop-effects-Paket installiert, um zu sehen, welche (Aghängigkeits-)Probleme das mit sich bringt aber vielleicht habe ich trotzdem etwas übersehen. Lasst mich bitte daher wissen, wenn ihr irgendeinen Schritt der Anleitung nicht verstanden habt und/oder Probleme mit etwas bekommen habt, das hier nicht berücksichtigt wurde.

Der Trend geht zum Zweitblog

Tja... wie ich schon im Vorwort meines (aller)ersten Blogs schrieb, hatte ich bisher wenig mit den Wonnen des Web2.0 am Hut.
Obwohl ich jetzt immerhin in die Welt des Bloggens eingeweiht wurde, bin ich noch immer skeptisch gegenüber dem Ganzen. "Gepoked" wurde ich jetzt schon... werde ich demnächst also auch noch gegruschelt? Gott bewahre!
Und jetz werde ich auch noch (praktisch) gezwungen einen weiteren Blog zu starten...
Widrige Umstände haben mich unter dem Deckmantel der Machbarkeit (bzw. deren Abwesenheit) dazu getrieben.

Nun steh (sitz) ich hier und ziehe ernsthaft in Erwägung, den ganzen Krempel, den ich vor ein paar Tagen schon geschrieben habe, hier nochmal zu schreiben... aber nicht mir mir, Leute. Ich bin doch nicht euer Larry und übersetze, was ich selber geschrieben habe.
Stattdessen setze ich euch jetzt einfach einen Fisch ins Ohr und ihr könnt in bester Arthur-Dent-Manier den Text schön selber lesen:

Gut wenn Sie... hier beharren, sind etwas Informationen über mich: Ich bin der 26 Einjahreskursteilnehmer (ich studiere die Philosophie und Mathematik, die beabsichtigen, ein Lehrer zu werden), von Köln, werden Deutschland und ich mit zwei Kindern verbunden.
Ich verwende Linux¹ für ein (und eine Hälfte) Jahr jetzt und meine erste Verteilung war Ubuntu Adrettes Drake.

Das erste mal ich auf dem vollständigen Konzept der freien Software war als Firefox herauskam angespannt erhielt (oder Firebird, während sie es daß Zeit benannten) und es überrascht mich noch zu diesem Tag. Die Gemeinschaft spielte (und noch Spiele) eine grosse Rolle diesbezüglich für mich.
Ich wurde meistens von Ubuntu wegen sie bin Gemeinschaft und erhielt ein regelmäßiges Plakat auf dem deutschen Forum sofort angezogen. Als nervös kam, ich dachte heraus, daß ich genug erfahren war, Compiz zu versuchen aber geschaltet zur eben hergestellten Gabel Beryl (wieder, meistens wegen der Gemeinschaft).
Ich erlernte viel über Fenster-Verwaltungsprogramme, das XServer und die Sachen wie Xgl und AIGLX. Im allgemeinen kann ich sagen, daß Beryl und Compiz mich Linux verstehen ließen und freie Software ein das bessere Weise Los und ich erlernte zu helfen, heraus Völker, die nicht soviel in es waren.
Im Augenblick bin ich ein aktives Mitglied der Compiz Schmelzverfahren Gemeinschaft und kompiliere vom git auf einer täglichen Grundlage, nach der Postsendung, verzeichne... Sie weiß, das geeky Material.

Wegen dessen stolpere ich immer nach Leuten, die zu Linux ziemlich neu sind und da desktop Effekte eine populäre Weise sind, Leute zur freien Software anzuziehen, ich möchte ihnen bei einem ausführlichem Wie-Zu hin und wieder heraus helfen. Über und dieses ist, eine welche Majorität dieses blog seien Sie.
Eine andere Sache, die ich plane zu tun bin Vorbetrachtungen des alpha/beta Materials von Compiz und von Ubuntu.

Nicht verstanden? Macht auch nichts, war sowieso nicht dermaßen Interessant, als dass man sich damit seine ohnehin schon öden Abende verprellen müsste.

So... aber warum nun dieser Blog?
Hier wird es in Zukunft einfach deutsche Versionen der How-Tos und Artikel geben, die ich auf dem andern Blog veröffentlichen werde (bzw. veröffentlicht habe).
D.h. also erstmal drei Artikel zu Compiz Fusion (einen ausführlichen für GNOME-User, einen für erfahrene und KDE/Xcfe-User und einen mit Konfigurationstipps).
Mit anderen Worten mach ich gerade nix anderes, als meine mühsam in englisch verfassten Artikel (zurück)zu übersetzen und mir dabei irgendwie blöde vorzukommen.

Was danach folgt, weiß ich noch nicht genau. Für die englische Variante hab ich schon einen Screenlets-Guide angekündigt, ob ich den dann auch hier veröffentlichen werde, weiß ich noch nicht, da es im Prinzip nur eine (ausführlichere) Übersetzung meines Wiki-Artikels werden wird.
Eigentlich hätte ich noch Spaß an einer Gutsy-Preview zur Herd5 gehabt aber diese Bloggerei hat mich doch mehr in Anspruch genommen, als ich dachte und ich glaube jetzt ist der Zug auch abgefahren... vielleicht zur Herd6 oder gleich zur Beta.
Aber kurz gesagt, sind das so die Dinge, die man hier erwarten kann.
Ich hoffe ihr seid genauso gespannt wie ich, wie sich das Ganze hier entwickelt.

Gruß,
Nick - ein Einjahreskursteilnehmer, der ausschließlich Fächer studiert, die beabsichtigen ein Lehrer zu werden und in seiner Freizeit gerne nach Leuten stolpert (ist das ein Euphemismus für in-die-Fresse-treten?) und außerdem stolzer Besitzer eines regelmäßigen Plakats.


¹Ich werde auf diesem Blog Linux als Kurzform für das GNU/Linux Betriebssystem und Linux-Kernel für den Kernel selbst verwenden. Um mehr über den Unterschied zu erfahren, siehe Linux und das GNU-Projekt - von Richard Stallman

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